Nach dem Zweiten Weltkrieg gründeten sich nur wenige Damenverbindungen aus der Vorkriegszeit wieder, sie hatten alle nur wenige Jahre Bestand. Erst 1987 wurde eine Studentinnenverbindung erfolgreich reaktiviert: der Verein Grazer Hochschülerinnen VGH (ehemals Verein deutscher Hochschülerinnen in Graz, gegründet 1912) gilt somit als die älteste noch bestehende deutsche Damenverbindung. Die erste erfolgreiche Neugründung einer Studentinnenverbindung erfolgte 1976 in Münchberg durch die textile und technische Damenverbindung Ferra Floris zu Münchberg & Hof. Ab den 1980er Jahren erfolgten vermehrt Neugründungen von Studentinnenverbindungen und Mädelschaften sowie Schülerinnenverbindungen (z.B. Sigrid in Wien). Die Wiener akademische Mädelschaft Freya wurde am 25.11.1988 gegründet und ist seither aktiv. Insgesamt gibt es heute mehr als 75 aktive Damenverbindungen in Deutschland. Jährlich findet in unterschiedlichen deutschen Hochschulstädten (z.B. 1998 sowie 2012 in Wien) ein Damenverbindungstreffen statt. Aktive Damenverbindungen bzw. Mädelschaften bestehen unter anderem in folgenden deutschen Hochschulstädten: Aachen, Ansbach/Triesdorf, Bamberg, Bayreuth, Braunschweig, Berlin, Bern, Bonn, Clausthal, Dresden, Frankfurt am Main, Freiburg im Breisgau, Freising, Germersheim, Gießen, Göttingen, Graz, Greifswald, Halle, Hamburg, Hannover, Heidelberg, Ilmenau, Innsbruck, Jena, Kiel, Klagenfurt, Köln, Leipzig, Leoben, Magdeburg, Mainz, Mannheim, Marburg, Münchberg, München, Münster, Nürnberg, Saarbrücken, Salzburg, St. Gallen, Tübingen, Wien, Würzburg. Aber nicht nur in deutschen Landen organisieren sich Studentinnen in Damenverbindungen, so gibt es in Chile drei Mädelschaften deutschstämmiger Studentinnen.