Der Mädelschaft Freya bedeuten Werte sehr viel, nicht aber Strukturen. Strukturen können ruhig verändert werden und durch andere, bessere, zeitgemäße ersetzt werden. Doch Werte wie Volk, Familie, Freundschaft und Gemeinschaft, Treue und Leistung kann man nicht einfach ersetzen – diese Werte werden bei uns hochgehalten und bewahrt. Wir sind davon überzeugt, dass vor allem Frauen die Werte unseres Volkes an die Mitmenschen und die nächsten Generationen weitergeben und somit diese Werte auch in sich tragen sollten. Ein Ziel ist es auch, die Mitglieder in Rhetorik und Organisation zu schulen. Sie sollen Mut entwickeln, Verantwortung in der Gesellschaft zu tragen.

 

Wir sind leistungsorientiert und stellen hohe Ansprüche an unsere Mitglieder. Wir anerkennen Leistung im Studien und im Berufsleben, sind sie doch mit Anstrengung verbunden, und es bedarf Disziplin, um sie zu erbringen. 

 

Bei der Mädelschaft Freya wird echte Demokratie gelebt. Das bedeutet nicht nur, dass die Mehrheit entscheidet, sondern fordert die Fähigkeit, abstrakt zu denken, Spielräume zu erkennen, Ideen zu präsentieren und vor allem gut zu argumentieren, um die Mehrheit bei Abstimmungen für sich zu gewinnen. Genauso bedeutet Demokratie natürlich, offen zu sein für die Argumente anderer. Echte Demokratie beinhaltet insbesondere Gedanken-, Meinungs- und Redefreiheit. Was innerhalb unserer Gemeinschaft gilt, das muss ebenso auf staatlicher Ebene funktionieren, und wir erwarten uns vom Staat und unseren Politikern Gedanken-, Meinungs-, Rede- und Pressefreiheit. 

 

Führungsaufgaben und Teamarbeit lernt man nicht allein im Universitätsalltag, sondern umso mehr in der Mädelschaft. Gespräche über Studium und Arbeit, Interessen und Wissen bieten auch die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und zum fächerübergreifenden Blickwinkel. Die Mädelschaft bereitet über das Studium hinaus auf das spätere Berufs- und Gesellschaftsleben vor.